Speyer

Als Speyerer Dom wird der Kaiser- und Mariendom zu Speyer bezeichnet Seine richtiger Name ist  Domkirche St. Maria und St. Stephan.  Er steht in der rheinland-pfälzischen Stadt Speyer und ist die Kathedralkirche der katholischen Diözese Speyer und Pfarrkirche der Dompfarrei. Der Dom zählt zu den drei romanischen Kaiserdomen in Deutschland. Nach der teilweisen Zerstörung der Abtei Cluny während der Herrschaft Napoleons ist er die größte erhaltene romanische Kirche der Welt. Er wurde 1925 von Papst Pius XI. in den Stand einer Basilica minor erhoben.

Seit 1981 steht er auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes, außerdem ist er ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.

 

 


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Quelle: Openstreetmap

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Dom zu Speyer

 

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Auf dem Smartphone muss man die herunter geladene kmz-Datei suchen und
da anklicken. In beiden Fällen sollte Google Earth installiert sein.

 

Geodaten: 49°19'2.29"N    8°26'28.71"E

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

 
Die Sankt-Josephs-Kirche in Speyer ist eine katholische Kirche und Zentrum eines ganzen Komplexes von Gebäuden der Gemeinde St. Joseph.
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Link:
Sankt-Josephs-Kirche
 
Der Ölberg

Im südlichen Domgarten liegt der Ölberg, eine steinerne Figurengruppe, die das biblische Geschehen in der Nacht der Festnahme Jesu darstellt. Ursprünglich war der Ölberg im Zentrum des Kreuzgangs durch Nikolaus Elser und Hans Seyfer in den Jahren 1505 bis 1512 errichtet worden.

 
Der Dom zu Speyer
 

Der Dom zu Speyer, St. Maria und St. Stephan,

ist die größte Kirche romanischer Bauweise weltweit. Gebaut wurde er etwa ab 1024 - 1030 bis zu seiner Fertigstellung 1061 (Weihe).

Zum Dom gehört das Adels- besser Königsgeschlecht der Salier, beginnend mit Konrad, dem II. Der bekannetste Salier war Heinrich, der IV. Das ist jener Herrscher, der 1076 / 77 im wahrsten Sinne des Wortes nach Canossa ging, um seine Exkommunizierung durch Pabst Gregor VII. abzuwenden.

Beginnend mit dem Eingangsbereich ist der Dom sehr repräsentativ. Es beginnt mit einer "Vorhalle", in dem Denkmale salisches Könige aufgestellt wurden. Die große Bedeutung des Doms erkennt man daran, dass hier acht Könige bzw. Kaiser beigesetzt wurden sowie 38 Bischöfe.
             
Speyer Dom - Kaisersaal

Die Vorhalle mit den romanischen Mauern:  Auf der linken Seite steht jetzt das Denkmal König Adolfs von Nassau aus dem Jahr 1824.  An der rechten Seite das Denkmal König Rudolf v. Habsburg

 
Dann hat der Dom ein sehr prachtvolles Eingangsportal.
 
 
 

Innenansicht des zentralen Kirchenschiffs
 

Im zentralen Kirchenschiff präsentiert sich eine moderne Orgel


 

 
Dom St. Maria und St. Stephan, Taufkapelle
 
Taufbecken
 
Kapelle St. Katharina
 
 
Kapelle St. Katharina mit Reliquien und Öffnung zur Kapelle St. Emmeram im Untergeschoss
 
Treppe zur Krypta

Die Gräber kann man "hautnah" in der Krypta erleben. Man geht dazu vom Kirchenschiff zwei Treppen in die Tiefe und ist in einer eigenen Welt.

 
In der Krypta unter dem Dom



In der Krypta unter dem Dom

 
In der Krypta unter dem Dom
 

 

 
In der Krypta unter dem Dom
Von dieser Ebene führen zwei Treppen wieder hinauf zu den Gräbern.
 
Königsgräber in der Krypta
 


Königsgräber in der Krypta

Grabplatten und Gräber sind nicht original, sondern erst später hier eingebracht worden.

Eine Etage den Gräbern findet man jene Exponate, die das damalige "Geschäftsmodell" christlicher Kirchen verkörperten - die Reliquien. Das waren -  wir würden heute von Devotionalien reden - die Heiligen und Märtyrer der christlichen Kirche. Zweifellos Platz 1 hat das Grabmal von Turin, das nur "alle Jubeljahre" den Gläubigen gezeigt wird.

Im Dom von Speyer hat man die Häupter der Heiligen Papstes Stephan I. und des Heiligen Anastasius des Persers.

Devotionalien sind Gegenstände wie Kreuze, Kruzifixe, Rosenkränze, Heiligenfiguren und -bildnisse, Ikonen und Andachtsbilder.

 
Für einen ganzen Kopf ließ man eine Büste fertigen, die die diese Reliquie aufnimmt.

 

 

 

 

Teile der Gebeine eines Heiligen Paul Josef Nardini werden auch schon mal "pur" präsentiert.

Das klingt heute widersinnig und makaber. Allerdings waren diese Reliquien für den Besitz ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor. Zu diesen Reliquien kamen Pilger und die brachten Geld mit. Nicht allein Spenden, sondern auch die Bestreitung ihres Lebensunterhalts war eine "Goldgrube" für jene Kirchen, die solche Reliquien besaßen.

   

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Quelle Openstreetmap

Das Altpörtel war das westliche Stadttor der Stadt Speyer. Mit einer Höhe von 55 Metern ist es eines der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Es wurde im Jahr 1176 erstmals urkundlich erwähnt und war einer von 68 Mauer- und Tortürmen der Stadtbefestigung der Freien Reichsstadt Speyer. 
 

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Link: Altpörtel

Geodaten: 49°19'3.00"N  8°25'54.88"E

 
Das
Altpörtel war das westliche Stadttor der Stadt Speyer. Mit einer Höhe von 55 Metern ist es eines der höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands. Es wurde im Jahr 1176 erstmals urkundlich erwähnt und war einer von 68 Mauer- und Tortürmen der Stadtbefestigung der Freien Reichsstadt Speyer.

Eine Gasse in Speyer

 

 

 

 

 

 
 
 
 

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