Wartburg

Die Wartburg ist eine Burg in Thüringen, über der Stadt Eisenach am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes.  Sie wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet. Der Name bedeutet Warte, also Wach-, Wächterburg.

Unter Hermann I. (1190–1216) erlebte die Wartburg ihre Blütezeit. Als ein vermögender Förderer der Kunst und Kultur machte er die Burg zu einem Anziehungspunkt für Künstler und zur Hauptstätte der deutschen Dichtung. Vor diesem realen Hintergrund wird Burg zum angeblichen Schauplatz des sagenhaften Sängerkrieges. Doch ob diese so lebhaft und dramatisch geschilderte Begebenheit wahr ist, kann bezweifelt werden.

Die heutige Wartburg ist größtenteils im 19. Jahrhundert unter Einbeziehung weniger erhaltener Teile neu gebaut worden. Das uns bekannte Erscheinungsbild der Wartburg und ihres Landschaftsparks geht auf den Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach zurück. Im Laufe der Geschichte haben hier viele bekannte Leute ihre Spuren hinterlassen.

1521/22 hielt sich der Reformator Martin Luther unter dem Namen  „Junker Jörg“ hier versteckt. In dieser Zeit übersetzte er  das Neue Testament der Bibel in eine umgangssprachliches Deutsch, so dass es jedermann verstehen konnte. Die Zeitspanne von 11 Wochen ist in Zweifel zu ziehen.

Johann Wolfgang von Goethe weilte mehrfach hier, erstmals im Jahre 1777.

 

Die Wartburg gehört seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe

 


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Wartburg

 

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Geodaten: 50.96680N  10.30563E

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

 
Aufgang zur Wartburg

 
Wartburg

 
Eingangsbereich zur
Wartburg

 
Erster Burghof in Innenhof der Burg, Lutherzimmer

 
Lutherzimmer

Martin Luthers Schreibstube, wo die Bibelübersetzung erfolgte

Auf der Wartburg in Eisenach verbrachte Martin Luther unfreiwillig ein knappes Jahr , vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522, nach dem er für vogelfrei erklärt worden war. So konnte er unerkannt vor Verfolgung unter dem Decknamen Junker Jörg das Neue Testament in ein allgemein verständliches Deutsch übersetzten. Das war ein sehr bedeutender Beitrag für die Theologie und auch für die Vereinheitlichung der deutschen Sprache. 

Da sein Aufenthalt ein Geheimnis war, blieb sein Zimmer in dieser Zeit ein spartanisch eingerichtetes Quartier. Es  war eine kleine Stube über dem ersten Burghof.

 

 
Sängersaal oder Festsaal

 
 
Sängersaal, rechts der Balkon

 
Balkon im Festsaal / Sängersaal

 


Wandbild im großen Festsaal

Die Gründungssage der Wartburg, Fresko von Moritz von Schwind, 1854, im Landgrafenzimmer

Das Veilchen ist Bild eigentlich nicht zu erkennen.

 

 
 

 
Wandfresken
 

 
Wandfresken
 


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