UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

 

 

Avignon

Avignon ist eine Stadt in der Provence, die im Süd Frankreichs am östlichen Ufer der Rhone liegt. Von 1309 bis 1377 war sie Sitz der katholischen Päpste. Deshalb trägt die Stadt den Beinamen „Stadt der Päpste“. Sie blieb lange unter päpstlicher Herrschaft. 1791 wurde sie Frankreich zugeschlagen. Zeugnis dieser Geschichte ist der massive gotischen Papstpalast im Stadtzentrum aus dem 14. Jahrhundert. Die Altstadt von Avignon mit ihren prächtigen, mittelalterlichen Häusern ist von einer intakten und großen Befestigungsmauer umgeben. Die Altstadt mit dem Papstpalast (Palais des Papes), der Bischofsanlage, dem Rocher des Doms und der berühmten Brücke, der Pont Saint-Bénézet, zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe seit 2012.
 

 

 
Vor dem Pabstpalast tobt das Leben, vor allem im Sommer
 
Teil der begehbaren Befestigungsmauer im Pabstpalast
 
Der Palast kann sich mit dem Vatikan zwar nicht vergleichen, doch auch hier findet man zahlreiche Kunstwerke, vor allem sakraler Natur
 
 
 
 
Brücken verbanden das päbstliche Avignon mit dem französischen Teil
 
Der Palast aus der Ferne
 
Auf der anderen Seite des Flusses baute der französische König eine Festung als Gegengewicht zum Pabst.
 
 
 

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