UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

 

 

Château de Chambord

Schloss Chambord ist das größte Schloss des Loiretales. Es liegt ca. 15 Kilometer östlich von Blois in einem ausgedehnten früheren Jagdgebiet. Es wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter König Franz I. als Prunk- und Jagdschloss bei Chambord errichtet und gilt als das prächtigste aller Loireschlösser.

Beim Regierungsantritt Franz I. war das Tal der Loire mit seinen Schlössern und Burgen das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum des höfischen Frankreichs. Unter dem Einfluss und dem Mäzenatentum des Königs etablierte sich die Kunst der aus Italien stammenden Renaissance endgültig im Land und führte zu zahlreichen Neubauten, die noch heute die Region des Loiretals prägen.

Das Schloss steht auf einer rechteckigen Grundfläche von 156 m x 117 m, die nach mittelalterlichem Vorbild von Wassergräben bzw. von der hier kanalisierten Cosson umflossen wird, einem Nebenfluss der Loire. Der Haupt- und der Hoffassade liegen große schlichte Rasenparterres vor, und der Schlossbereich führt weiträumig in die Landschaft. Das Schloss und der Park sind von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, nach damaliger Messung acht Wegstunden lang.

 

 

 
Chambord liegt am Wasser
 
majestätisch die Lage, wenn man aus dem Wald heraus tritt sieht man das Schloss, auch bei den 3 Musketieren eine Einstellung
 
Von der Brüstung hat man einen Ausblick auf das Umfeld
 
Das Treppenhaus führt nach oben
 
Von der Originaleinrichtung war innen nicht viel mehr vorhanden, der Grund ist, dass die Könige die Möbel mitgenommen haben
 
 

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Quelle Openstreetmap