Venezianisches Verteidigungssystem des 16. bis 17. Jahrhunderts

Venezianisches Verteidigungssystem des 16. bis 17. Jahrhunderts ist eine von der UNESCO gelistete Stätte des Weltkulturerbes. Die transnationale Welterbestätte umfasst sechs Verteidigungsbauten und Festungen in Italien, Kroatien und Montenegro. Die Orte liegen teilweise sehr weit von einander bis zu 1000 km getrennt.

Die Befestigungen sind Zeugen der Republik Venedig, welche über mehrere Jahrhunderte die Rolle einer See- und Wirtschaftsmacht im Mittelmeerraum spielte. Um das Herrschaftsgebiet zu schützen wurden verschiedene Befestigungen errichtet. Die Verteidigungsbauten des Stato da Terra schützten die Republik vor anderen europäischen Mächten im Nordwesten.

Dazu zählen die folgenden Orte.

Italien:

1. Die befestigte Stadt Bergamo

2. Die befestigte Stadt Pescheria del Garda

3. Festungsstadt Palmanova

 

Kroatien:

4. Verteidigungssystem Zadar

5. Festung St. Nikolaus Šibenik

 

 

Montenegro:

Befestigte Stadt Kotor

 

 

 

 

Bergamo

Bergamos Altstadt ist eine von der UNESCO gelistete Stätte des Weltkulturerbes, eine von sechs Stätten.

Die Befestigungen sind Zeugen der Republik Venedig, welche über mehrere Jahrhunderte die Rolle einer See- und Wirtschaftsmacht im Mittelmeerraum spielte. Um das Herrschaftsgebiet zu schützen wurden verschiedene Befestigungen errichtet. Die Verteidigungsbauten des Stato da Terra schützten die Republik vor anderen europäischen Mächten im Nordwesten. Diejenigen des Stato da Mar schützten die Adriahäfen und die Handelsrouten in die Levante. Sie waren notwendig um die Expansion und die Autorität der Republik Venedig zu gewährleisten. Die Erfindung von Schießpulver führte zu bedeutenden Veränderungen in militärischer Technik und Architektur, welche sich in den Bastionen im so genannten „alla moderna“-Stil zeigen

Bergamo ist eine Stadt in der italienischen Region Lombardei und Hauptstadt der Provinz Bergamo. Die am Südrand der Alpen am Übergang zur Po-Ebene gelegene Stadt ist Sitz der Universität Bergamo.

 

Die venezianischen Stadtmauern Bergamos gehören seit 2017 zum UNESCO-Welterbe.

 

 


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Quelle: Openstreetmap

Google Earth bietet einen interessanten Überblick von oben. Mit dem Link hier unten verlassen Sie meine Internetpräsenz: 


  Link:
Bergamo Altstadt

 

Der Link funktioniert nur richtig gut mit einem PC oder Notebook.
Auf dem Smartphone muss man die herunter geladene kmz-Datei suchen und
da anklicken. In beiden Fällen sollte Google Earth und der 3D-Modus aktiviert sein.

 

Geodaten:  45°42'13.47"N    45°42'13.47"N

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

   


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Quelle: Openstreetmap

Die Oberstadt, Città Alta, die heute ganz unter Denkmalschutz steht, zieht sich wie ein Amphitheater an einer Anhöhe empor und ist vollständig mit einer fünf Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Die heutigen Mauern stammen aus dem 16. Jahrhundert und beinhalten mehrere Bastionen. Das Zentrum der historischen Oberstadt ist die Piazza Vecchia, an der das mittelalterliche Rathaus Palazzo della Ragione mit dem Stadtturm Torre Civica steht.
Dahinter, auf der Piazza del Duomo, dem Domplatz, steht links der Dom von Bergamo (Duomo di Bergamo), die Cattedrale di Sant’Alessandro Martire mit Kuppel und klassizistischer Fassade
.
 

 
Die Festung von Bergamo ist Teil des Venezianische Festungs- bzw. Verteidigungsanlagen.

 
Großer Plan der Oberstadt

 
Standseilbahn in die Oberstadt

Die Altstadt wurde zum Schutz auf eine Anhöhe errichtet und mit einer Mauer umgeben.

 
Gassen in Bergamo

 
Gasse in der Altstadt,
Città Alta

 
ein gepflasterter Fußweg in die Oberstadt,
Città Alta

 

Festungswall, der die ganze Stadt umgab

Wehrmauer

 
Wehrmauer

 
Wehrmauer um die Cittá Altar, der Oberstadt von Bergamo

 
Ausblick auf die Unterstadt von Bergamo

 
Eingang zur Citta Alta, Altstadtcity mit dem San Giacomo Tor

 
San Giacomo Tor

 
Frontansicht Tor San Giacomo

Porta San Giacomo erbte den Namen einer Kirche, die 1561 abgerissen wurde.

Im Gegensatz zu den anderen Toren aus Sandstein hat es eine wunderschöne Fassade aus weißem rosigem Marmor. Die Monumentalität des Tores wird durch die Anwesenheit der toskanischen Halbsäulen, der Formteile und der zwei Zinnen, die die Fassade dominieren, geschmückt. Die Porta San Giacomo dominierte den "Campo di Sant'Alessandro", der Sitz der berühmten Messe Sant'Alessandro, und scheint derzeit das Zentrum der Unterstadt zu sein.

 
Tor San Agostino

Es ist ein schönes Tor, das Sie zur Citta Alta bringt, wenn Sie von der Accademia Carrara dorthin gelangen möchten. Sehenswert, wenn man ein paar Tage in Bergamo ist.

 
Durchgang des Tors San Agostino

 
Durchgang des Tors San Agostino

 

 

 
Straße in der Oberstadt, Eingang zum Donizetti-Museum

Das Donizetti Museum ist eine Kulturstätte in Bergamo. Es ist dem Komponisten Gaetano Donizetti (1797–1848) gewidmet, der in der Stadt geboren wurde.

 
Donizetti-Museum, seine Opern werden wohl kaum noch aufgeführt

 
Werkzeuge zum Schreiben von Noten

Das Museum befindet sich im ersten Stock der Domus Magna in der Via Arena. Eine Ausstellung von Porträts, Erinnerungsstücken und Dokumenten zeigt den Komponisten in verschiedenen Phasen seines Lebens, sein Studium in Bergamo und Bologna von 1806 bis 1817, der sich entwickelnde Komponist bis 1822 und der erfolgreiche Opernkomponist zwischen 1845. Es zeigt auch das persönliche Leben von Donizetti und durch Autogrammschnitte der Komponist bei der Arbeit.

 
Werkzeuge zum Schreiben von Noten

 

 

 
Autofrei mit Ausnahmen in der Oberstadt

 
Do Eat Better Experience Bergamo, köstliches Gepäck

 
Al Donizetti in der Via Gombito,
Kuchen, Wein und Wurst zum Probieren

 
Al Donizetti in der Via Gombito, die Wein-Fraktion

 
Kathedrale Santa Maria Maggiore, rechts: Grabkapelle Colleoni

 
Stadtturm genannt wird er Campanone.

 
Auf dem Piazza Vecchia

 
Auf dem Piazza Vecchia

 
Stadtturm Campanone

 
Steinmetzarbeiten am Stadtturm Campanone

 
Venizianischer Löwe

 
Modell des Gesamtensembles. Der Dom ist hier nicht dargestellt.

 
Dom von Bergamo

 
Der Dom von Bergamo oder die Kathedrale St. Alexander ist eine Kirche in der lombardischen Stadt Bergamo. Die Kathedrale des gleichnamigen Bistums ist dem hl. Alexander von Bergamo als Stadtpatron gewidmet. Sie wurde 1940 zum Nationaldenkmal ernannt und 1998 zur Basilica minor erhoben.

 
Nordportal mit den 2 Löwen, Kathedrale Santa Maria Maggiore, rechts: Grabkapelle Colleoni

 
links: Basilika Santa Maria Maggiore, rechts: Colleoni-Kapelle als Grabstelle des benannten Feldherrn

 

 

 
Südfassade der Kirche Santa Maria Maggiore
Romanische Kirche mit kunstvoller und prächtiger Säulenhalle aus Marmor

Santa Maria Maggiore

Die römisch-katholische Kirche Santa Maria Maggiore in Bergamo in der Lombardei ist eine Basilika. Der Bau wurde 1137 begonnen und blieb unvollendet. Die nördliche Querhausfassade mit der Vorhalle wurde um 1350 geschaffen. 

Das Nordportal ist mit einer aufwändig gestalteten, 1353 datierten und im 14. Jh. überarbeiteten Vorhalle überdacht. Ein Rundbogen mit Maßwerkgliederung aus spitzbogigen Kleeblattbögen wird von zwei Säulen gestützt.

Eine Säule auf einem Löwen ist ein Sinnbild für die Überwindung des Bösen, daher sehr häufig an Kircheneingängen anzutreffen. Ikonographisch deuten die Löwen auf die Funktion der Vorhalle als Rechtsstätte hin. In der Archivolte des Rundbogens ist eine Jagdszene dargestellt.
Das ursprüngliche romanische Portal selbst stammt aus dem 12., die gotische Ausstattung aus dem 13. Jahrhundert.
Dem Südportal ist eine einfacher gestalteten Vorhalle von 1360 vorgelagert. Die äußeren Säulen ruhen auf weißen Löwen; das innere Säulenpaar wird von je einer männlichen und einer weiblichen kauernden Figur gestützt.  
 

Eingang mit den 2 Löwen: Kathedrale Santa Maria Maggiore rechts: Grabkapelle Colleoni

Santa Maria Maggiore, Fresken Abendmahl

 
Basilika innen mit einer tollen Ausstattung

 
Santa Maria Maggiore

 
Santa Maria Maggiore Treppe zur Kanzel

 
Santa Maria Maggiore

 
Santa Maria Maggiore

 
Santa Maria Maggiore, Donizetti Grab

 

 

 
Fontana Contarini Bergamo Alta Piazza Vecchia

Löwensteinstatue mit Metallkette im Mund,

 
Bügeleisenhaus wie in New York?
Nein, nur eine perspektivischen Verzerrung

 

 

 
Die Kutsche von Manz  mit Wünschen beladen

Was wie ein erborglicher Schritt erscheint, eine komplizierte Übertragung eines massiven Kunstwerks, verkörpert tatsächlich eine Art Metapher.

Die Kutsche mit zwei Kindern, die stapfte, schaffte es, das Ziel in der Altstadt über die holprigen Gassen zu erreichen, auf die Panoramaterrasse des ehemaligen Collegio Baroni, Universitätssitz.

Vor genau dreißig Jahren starb Giacomo Manz. Aber seine Kunstwerke trotzen weiterhin dem Zahn der Zeit. Sie sind majestätisch und besitzen eine so ausdrucksstarke Kraft, die sie zeitlos zu machen, genau wie die Werke des Klassizismus. Mit diesem Bewusstsein hatte sich die Universität von Bergamo vor einiger Zeit dazu verpflichtet, dem großen Künstler, Weltruhm, zollen zu wollen, der auch stark in seinem Territorium verwurzelt. Wie der Kritiker Roberto Tassi schrieb, ist es in Manz' Kunst möglich, "eine natürliche Sicherheit, eine hartnäckige Stärke, als Bauer aus Bergamo" zu sehen. 

 

 

 


La Casa dell’Arciprete

La Casa dell’Arciprete

La Casa dell’Arciprete, ein venezianischer Palast im Schatten des Doms

Das Gebäude, es Sitz des Institut für Fremdsprachen und Literaturen der Universität Bergamo, erstaunt die Passanten vor der neugierigen Fassade, die sich zwischen den Gebäuden der Via Donizetti hervorhebt. 
Die Struktur der Fassade, deren Projekt traditionell Pietro Isabello zugeschrieben wird, ist dank der weit verbreiteten Verwendung von Marmor, die die Hauptfassade zwischen raffinierten klassischen Dekorationen und Farbspielen dominiert, leicht zu identifizieren.
Die Geschichte dieses Werkes ist mit der von Don Lorenzo Tomini verbunden, der 1840 den Palast von Bischof Carlo Gritti Morlacchi erwarb, ihn als Wohnsitz für die Erzpriester des Doms zuordnete und es seinen Nachfolgern das Erbe überließ.

 
Eingang zur Uni Abteilung für Fremdsprachen

 
Fresko Abteilung für Fremdsprachen

 

 

 
Bergamo S.Michele al Pozzo Bianco

in der Nähe von Porta Sant'Agostino, an der Via Porta Dipinta.

San Michele al Pozzo Bianco ist eine Kirche in der Oberstadt von Bergamo. Der kleine Platz trägt den gleichen Namens und ist in der Nähe der Porta Sant'Agostino zu finden. Die Kirche befindet sich in einer Ecke neben dem Freskenhaus des Vikars, Die Kirche betritt man durch einem großen abgerundeten Bogen. Das Haus des Pfarrers hat ein äußeres Fresko, das Giacomo Scanardi zugeschrieben wird.
Die Kirche wurde im 8.Jh. gebaut und im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet. Die heutige Fassade stammt aus dem frühen 20. Jh.. Ein Großteil des Innenraums wurde im 15. Jh. wieder aufgebaut und mit Fresken in einem Stil versehen, der von der byzantinischen Ikonographie beeinflusst war.
Die später fertig gestellte Kapelle, links, hat eine Reihe von Fresken von 1525. Sie stammen vom Meisterwerke Lorenzo Lotto. Die zentrale und die rechte Kapelle ist mit Fresken von Giovan Battista Guarinoni d'Averara ausgeschmückt. Die Kapelle hat eine Leinwand Madonna und ein Kind mit den Heiligen Peter und Paul von Giovanni Paolo Lolmo.
An der rechten Wand befindet sich eine Madonna des Rosenkranzes und der Heiligen von Enea Salmeggia und in der Gegenfassade zwei Fresken von Antonio Cifrondi, die Christus und die ehebrecherische Frau und das letzte Abendmahl darstellen. Die Krypta besitzt Fresken aus dem 13. Jh. und einer inthronisierten Madonna und Heiligen, die Antonio Boselli zugeschrieben werden. 

 
Innenraum San Michele al Pozzo Bianco
 

 
Geburt Maria, Fresko von Lorenzo Lotto

Innenraum Quelle Wikipedia

 

 

 
Palazzo Terzi

Der Palazzo ist ein Schmuckstück an Geschichte und Zeitzeuge, wie man es nicht so schnell wieder findet. Es besticht durch die besonderer Art von Kunstwerken, persönliche Erinnerungen und das Interieur. Es zeigt das feudale Leben aus 3 Jh. Es ist erstaunlich wie der Palazzo die Zeit überdauert hat. Palazzo Terzi ist einer der berühmtesten und interessantesten Paläste innerhalb der Stadtmauern des alten Bergamo. Der Palazzo ist Familienbesitz der Marchesi Terzi, die bereits in der Renaissance und im Barock großen Einfluss auf das gesellschaftliche und vor allem auf das kulturelle Leben von Bergamo und der Region nahmen .

Berühmte Künstler wie Giovan BattistaTiepolo und Architekten der Barockzeit kamen an ihren Hof und schmückten den Palast mit ihren Kunstwerken. Diese Kunstwerke kann man heute, nach mehr als drei Jh. , in ihrer vollen Schönheit betrachten.
Bei einer Führung gibt es interessante Anekdoten aus dem Hause Terzi zu berichten, wie die Verbindung zum russischen Hof des Zaren oder die Tatsache, dass die österreichischen Kaiser während Ihrer Italien-Besuche in diesem Palast übernachtet haben.

 
Palazzo Terzi

 
Terzi Palace

 
Terzi Palace