UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

 

 

Trinidad

Trinidad wurde 1514 von dem spanischen Eroberer Diego Velázquez de Cuéllar unter dem Namen „Villa De la Santísima Trinidad“ gegründet. Es war nach Baracoa und Bayamo die dritte spanische Siedlungsgründung. 1519 starteten die Konquistadoren unter Hernán Cortés von Trinidad zu ihren Eroberungszügen nach Mexiko.

Seinen Aufstieg zu einer wohlhabenden Stadt verdankt Trinidad dem Zucker und dem damit verbundenen Sklavenhandel. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Trinidad eine der bedeutendsten Zuckermetropolen Kubas.

Während seiner Forschungsreise durch die Amerikanischen Tropen (1799–1804) hielt sich Alexander von Humboldt 1801 für kurze Zeit in Trinidad auf.

Als mit dem verstärkten Anbau der Zuckerrübe in Europa Ende des 19. Jahrhunderts die Zuckerproduktion aus Zuckerrohr drastisch zurückging, endete die Blütephase der Stadt.

Trinidad versank in die Bedeutungslosigkeit, konnte aber sein mittelalterliches Straßenbild und teilweise auch die Prachtbauten rund um den Plaza Major erhalten.  
Seit 1988 ist die Stadt gemeinsam mit den 20 km außerhalb liegenden Zuckerrohrplantagen von Valle de los Ingenios Weltkulturerbe der UNESCO.

 

 

 

 
Gepflegte Parkanlagen
 
Die Stadt lädt zum Flanieren ein
 
Ein Zigarrendreher auf offener Straße
 
Der junge Mann will auch vom Tourismus profitieren
und bekommt o,5 CUC (einen halben transferablen Peso) für ein Foto
 
Die Kathedrale
 
 
Die Plaza Mayor- der Hauptplatz
 
Im Useo Romatico
 
Blick über Trinidad
 
Innenhof eines Herrenhauses
 
Kopfsteinpflaster macht müde, dafür gibt es viele Gaststätten mit kühlen Getränken
 
Es gibt aber noch echte Reiter in Trinidad
 
 
 
 
 
 

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Quelle Openstreetmap