UNESCO-Weltkulturerbe

 

 

 

 

Jelling

Die Welterbestätte umfasst die Dorfkirche von Jelling, zwei in der Nähe liegende Grabhügel und die zwei Runensteine von Jelling. Die Runensteine sind dänischen Königen gewidmet und thematisieren deren Taten. Sie entstanden Mitte bis Ende des 10. Jahrhunderts.

Die Runensteine von Jelling sind zwei Runensteine aus dem 10. Jahrhundert in Jelling, Jütland. Sie sind die bedeutendsten Steine zur Geschichte Dänemarks und wurden auf Initiative der Könige Gorm und Harald Blauzahn errichtet. Der Große Jellingstein enthält eine Christusdarstellung und eine Tierdarstellung.

Die Steine liegen bei zwei Hügelgräbern (das ältere von 958/59) und in der Nähe der später errichteten Dorfkirche (um 1100).

Ausgrabungen zwischen 2006 und 2013 brachten eine große Schiffssetzung und Überreste von Holzpalisaden zum Vorschein.

Die Runensteinen von Jelling war so um die 70 km von Aarhus entfernt, in der Nähe der Stadt Vejle

Als der erste Ort in Dänemark wurden die Jelling Monumente im Jahr 1994 auf die Liste über UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen.

 

 


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Die Runensteine

 

 

 
Kirche
 
Grabhügeln, nördlich

Der Kern der Anlage sind zwei mit Schriftzeichen versehene Steine, die im 10 Jahrhundert von den Wikingerführern Gorm und Harald Blauzahn, seinem Sohn errichtet wurden.
Durch die Steine soll das Christentum in Dänemark begründet worden sein. Sie besitzen Schriftzeichen und  Symbole.
Früher sollen sie farbig gewesen sein.

 
Grabhügeln, südlich

Im Museum sprach man von Wikingerkönigen, mit dem Begriff wäre ich allerdings vorsichtig. Das verbindet man heute mit einem festen Territorium und einer dynastischen Folge an Herrschern.

 
Die Kirche hat einen Altarraum, der mit schön restaurierten Bildern die Geschichte des dänischen Königtums schildert.
 
Im Kirchenschiff ist im Boden eine Markierung eingelassen, wo man Gebeine aus der Wikingerzeit gefunden hat.
 
Leuchter im Altarraum
 
Das Motiv findet sich im dänischen Pass wieder. Es ist die Christusfigur vom größeren Stein.
 
Museum ist interaktiv.

Den Kindern gefällt es. Den Erwachsenen auch und so wird leicht überspielt, wie wenig Grabfunde bestehen.

 

 
Thronstuhl der Wikinger und ein stilisiertes Feuer
 
An den Wänden ist ein dunkler Stein angebracht. Auf dem sind einige Zeichnungen von Land, Leuten, Eroberungen, Landwirtschaft, Handwerk usw. zu sehen.

 

 

 

 

 
Ein gefallener Krieger hat auch Pfeil, Lanze und Messer im Körper, die die Kinder anfassen können und ihm den Gnadenstoß  geben können.
 
Für kleine Wikinger gibt es auch die Möglichkeit, sich den Zugang zu "Walhall", dem Ort der gefallenen tapferen Krieger zu verschaffen.

Man steht vor der (elektronischen) "Aufnahmekommission" und tritt auf die vorgegebenen Markierungen

 
2. Akt: Transformation mit Feuer und optischen Effekten

 

 

 

 

 

 

 
3. Akt: dann reiht man sich ein
 
So soll der
Steine mal früher ausgesehen haben, bunt.
 
 
 
 

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Quelle Openstreetmap