Altstädte von Wismar und Strahlsund

Das zum Welterbe erklärte Gebiet umfasst Teile der Hansestädte Stralsund und Wismar in Mecklenburg-Vorpommern, die in ihrer Einzigartigkeit das Erbe der Hanse bewahren.

In beiden Städten galt über 600 Jahre das Lübecker Baurecht, das Bestandteil des lübischen Stadtrechts war. Grundgedanke war der Brandschutz. Die Holzbauten sollten durch solche aus Backstein abgelöst werden. Stralsund war in seinen Anfangsjahren zweimal einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen. Auch andere Städte mit Holzbauten waren von Stadtbränden betroffen. Das sollte sich nicht wiederholen. Neubauten durften nur auf den Grundmauern, den Brandmauern, der zuvor dort befindlichen Häuser entstehen.

 

Altstädte von Stralsund und Wismar gehören seit Juni 2002 zum Weltkulturerbe.

 

 

                                  Wismar  
 


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Quelle: Openstreetmap

Google Earth bietet einen interessanten Überblick von oben. Mit dem Link hier unten verlassen Sie meine Internetpräsenz: 


  Link: Wismar

 

Der Link funktioniert nur richtig gut mit einem PC oder Notebook.
Auf dem Smartphone muss man die herunter geladene kmz-Datei suchen und
da anklicken. In beiden Fällen sollte Google Earth installiert sein.

 

Geodaten: 53.8914,11.4660

 

Hinweise zur Anwendung der Geodaten

 
 
Marktplatz mit dem "Alten Schweden"

Es ist das dunkle Gebäude im Bild und wurde erbaut 1380. Es steht an der Ostseite des Marktplatzes und ist eines der ältesten Bürgerhäuser der Stadt. Die Backsteinfassade gehört zu den wertvollsten und letzten spätgotischen Giebelhausfassaden der Stadt.

 

Die zwölfeckige "Wasserkunst" wurde von 1580 bis 1602  im Stil der holländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Trinkwasserversorgung in früheren Zeiten.

 

 
 
 
 

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Quelle Openstreetmap