Hanseviertel Bryggen in Bergen

Das Hanseviertel Bryggen in Bergen ist seit 1978 zum WKE. Der Name bedeutet Landungsbrücke oder auch Kai.

Eine andere Bezeichnung ist Tyskebygge und drückt en Ursprung als deutscher Handelsplatz aus, Deutschen Brücke.

Hier reihen sich die Handelskontore dicht gedrängt auf kleinem Raum.

Nachdem die Stadt Bergen, im Jahre 1070 gegründet, ein zunehmend wichtiger Umschlagplatz für getrockneten Fisch aus dem Norden des Landes und Getreide aus dem Ostseeraum geworden war, errichtete die Hanse dort im Jahr 1343 eine erste Handelsniederlassung. Da Kontore keine selbständigen Mitglieder der Hanse sein konnten, wurde die Niederlassung der Hansestadt Lübeck untergeordnet. 1365 wurde die Deutsche Brücke dem Hansetag unterstellt. Das Hansekontor, zusammengesetzt aus über zwanzig nebeneinander liegenden Höfen, wurde schnell zu einem kompletten Wohn- und Handelsviertel. Zur Blütezeit machten die deutschen Kaufleute und Handwerker ein 25% der Stadtbevölkerung Bergens aus. Um Brände in dem eng gebauten Viertel zu vermeiden, waren alle Gebäude unbeheizt. Die einzigen geheizten Räume befanden sich in den rückwärtig gelegenen Schøtstuene, welche den Hansekaufleuten auch als Versammlungs- und Gerichtsraum dienten

Bei einem Spaziergang durch die schmalen Gassen und engen Passagen des Hafenviertels Bryggen scheint die Vergangenheit Bergens wieder lebendig zu werden.

Das Hafenviertel Bryggen ist der älteste Stadtteil Bergens und liegt im Zentrum der Stadt. Die Hanse, eine Vereinigung niederdeutscher Kaufleute, errichtete im Jahre 1360 im Hafenviertel Bryggen eine Handelsniederlassung, die den Handel in der Stadt 400 Jahre lang kontrollierte.

Im Jahre 1702 wurden die meisten alten Gebäude im Hafenviertel Bryggen durch einen Großbrand zerstört, jedoch erfolgte nach dem Brand ein Wiederaufbau im alten Stil, so dass das Viertel auch heute noch so aussieht wie im 12. Jahrhundert. Die vielen traditionellen Holzhäuser machen das Hanseviertel zu einem der bekanntesten Mittelalterviertel Norwegens.

Das dicht bebaute Hafenviertel wird von engen Gassen durchzogen, die die langen Häuserreihen voneinander trennen. Im hinteren Teil des Stadtviertels sind einige Keller aus dem 15. und 16. Jahrhundert erhalten geblieben. Heute präsentiert sich das Viertel, das mehrere Museen sowie 61 unter Denkmalschutz stehende Gebäude beherbergt, als lebendiger und geschäftiger Stadtteil im Herzen Bergens.

 

 

  Überblick zu Norwegen mit Bergen
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Yachthafen Bergen
 
Yachthafen Bergen mit Blick auf das Hanseviertel
 
Yachthafen Bergen mit Blick auf das Hanseviertel
 
Eingang zum Fischmarkt
 
Fische, die man so nie sieht
 
Ein unüberschaubares Angebot
 
Fisch schon zubereitet
 
Beschriftung auf der Tafel: Hier japanischer Einkauf
 
Trachtenstand mit Norwegermuster
 
Obst in Hülle und Fülle
 
Übergang vom Fischmarkt in das Hanseviertel
 
Hanseviertel
 
Promenade am Hanseviertel
 
Blick hinter die Holzhäuser des Hanseviertels
Rechts: Hotel Rosenkrantz

 
schmale Gassen zwischen den Lagerhäusern,
diese waren alle unbeheizt
 

 
Ein Trachtenkleid der Hanse
 
Besucher in den schmalen Gassen der Bryggerstr.
 
Ausschank "Olde Hansa"
 
 
Die engen Gassen sind mit Holz ausgelegt
 
 
 
Handwerkerzeichen Friseur


 
 
Fassadenschmuck
 
Front des Hanseviertels

 
 
Links: das Hanseatische Museum Bergen
In der Mitte: Starbucks Coffeeshop, Restaurant 1877,
Restaurant Egon und andere
 
Fußgängerüberweg am Fischmarkt mit
Holberg Statuen
 
Bergen, im Vordergrund hinter den Fahrzeugen
liegt der Fischmarkt
 
man beachte die Geldstasche, wie früher in der
Straßenbahn
 
Fliegende Händler auf dem
Platz Torgallmenningen
 
Platz Torgallmenningen mit dem Sailor's Monument
Am Ende der Straße liegt der Hafen mit dem Hanseviertel
 
am Hafen steht das Denkmal für Ludwig Holberg,
* 13.12.1684 in Bergen† 28. Januar 1754 in Kopenhagen
 
 
 
 

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Quelle Openstreetmap