Vatikanstadt

Der Staat Vatikanstadt ist die amtliche Langform in Deutschland und in der Schweiz Es wird auch kurz als Vatikan, Vatikanstadt oder Vatikanstaat bezeichnet.

Der Staat ist sowohl nach Fläche als auch nach Bevölkerungszahl der kleinste allgemein anerkannte Staat der Welt und der einzige mit Latein als Amtssprache. Der Stadtstaat liegt innerhalb der italienischen Hauptstadt Rom und ist damit als Enklave vollständig von Italien umgeben. Aufgrund seiner geringen Fläche von 0,44 Quadratkilometern und seinen insgesamt nur rund 1000 Einwohnern wird der Vatikan als Zwergstaat bezeichnet.

Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahr 1980 bzw. 1990 zum Weltkulturerbe erklärt.

 


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Ponte Vitterio Emanuelle II.  mit dem Petersdom im Hintergrund

Die Brücke überspannt den Tiber in drei Bögen mit einer Länge von 108 Metern. An den jeweiligen Brückenenden befinden sich hohe Marmorsockel, auf denen kolossale Siegerbronzefiguren, je eine geflügelte Viktoria, stehen. Auf den Brückenpfeilern sind mehrfigurige Marmorstatuengruppen aus Travertin errichtet.

 
Palazzo detto dei Propilei
 
Palazzo detto dei Propilei

 

 

 

 

 

 

 
Die Basilika Sankt Peter im Vatikan in Rom, im deutschsprachigen Raum wegen ihrer Größe und Bedeutung gemeinhin meist Petersdom genannt, ist die Memorialkirche des Apostels Simon Petrus. Sie ist auf dem Territorium des unabhängigen Staates der Vatikanstadt gelegen und eine der sieben Pilgerkirchen von Rom.
 
 Bernini Brunnen auf dem Petersplatz
 
Dorische Kolonnaden am Petersplatz

Eine Kolonnade ist ein Säulengang (lateinisch columna ‚Säule‘), der im Unterschied zur Arkade und zum Bogengang ein gerades Gebälk besitzt, einen Architrav. Sie entspricht damit dem Portikus in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs.

 
Der Dresscode ist im Vatikan wichtig, Schultern frei als Frau oder kurze Hose als Mann gehen gar nicht.
 

 

 
Und dann beginnt das große Umziehen. Fliegende Händler haben sich auf Jutehosen spezialisiert, Schwarz bei 38 Grad im Schatten.
 
 
Die Schweizer Garde des Papstes.

 

 

 
Der Eingangsbereich zum Petersdom, ohne den üblichen Massenandrang
 
Im Petersdom:
Blick in den westlichen Kreuzarm.

 

 

 

 

 

 

 
Die Kreuzarme des Petersdomes gehen auf die Planungen Michelangelos zurück und führen von der Vierung aus in die Himmelsrichtungen Norden, Westen und Süden. Dadurch verleihen sie der Basilika zusammen mit dem Mittelschiff einen Grundriss in der Form eines Lateinischen Kreuzes. Das Mittelschiff ist 218 m lang!
 
Die Liste der Päpste bis Johannes Paul II,
Karol Józef Wojtyła. Die Päpstin im 12. Jahrhundert fehlt. Vergessen oder?
 
Die Kuppel über der Capella del Fonte Battesimale im linken Seitenschiff.

Sie eine beeindruckende Deckenmalerei.



 

 
Decke einer Kuppel im Seitenflügel
 
Michelangelos römische Pietà

Darstellung der trauernden Maria, die den Leichnam Christi im Schoß hält.

 
Grabmal für Gregor XIII

Päpstlicher Segen vom Papst Gregor XIII /n(1502-1585)
Marmorskulptur von Camillo Rusconi, 1715-1723

 
Im Petersdom befinden sich auch einige Papstgräber
 
Apostel Petrus, die Brozearbeit wird Arnolfo di Cambio zugeschrieben.

Einige Plätze erfreuen sich besonderer Publikumsgunst. So muss jeder Pilger mal mit seiner Hand die Füße der Petrusstatue berührt haben, was dieser allerdings nicht gut tut, denn sie sind schon stark deformiert.

 
St. Longinus Marmorskulptur

 

 

 

 

 

 
Die Innenflächen der Kuppel hatte Michelangelo eigentlich schlicht und nur von goldenen Stuckkartuschen geziert geplant. Dieser Entwurf entsprach nach der Fertigstellung der Kuppel jedoch nicht mehr dem aktuellen Zeitgeschmack. Daher beauftragte der Kardinal Cesare Baronio den Künstler Giuseppe Cesari im Jahr 1603 damit, ein Bildprogramm für die Kuppel zu entwerfen. Dabei bestand eine Schwierigkeit für den Künstler darin, das Bildprogramm an die bereits vorhandenen Rippen der Kuppel anzupassen.

 

 

 
Der Baldacchino im Petersdom mit dem Ziborium von  Bernini.
Die Vierung des Petersdomes bildet zusammen mit dem Papstaltar das räumliche wie liturgische Zentrum der Basilika. Über ihr wölbt sich die monumentale Kuppel von Michelangelo. Unterhalb des Papstaltares, über dem sich das bronzene Ziborium erhebt, liegt das vermutete Petrusgrab, um welches die Vatikanischen Grotten mit der Confessio angelegt sind. Die heutige Gestaltung der Vierung entwarf zum Großteil Gian Lorenzo Bernini.
 
Michelangelos römische Pietà, häufig auch als vatikanische Pietà bezeichnet, ist eine der bekanntesten Darstellungen dieses in der abendländischen Kunst sehr beliebten Sujets. Die Marmorstatue ist in den Jahren 1498 bis 1499, nach anderen Quellen bis 1500, in Rom entstanden. Bei ihrer Fertigstellung war Michelangelo Mitte zwanzig. Sie ist eines der bedeutendsten Werke der abendländischen Bildhauerei und ein herausragendes Beispiel für die Kunst der Hochrenaissance
 
St. Longinus

Saint Longinus ist eine Skulptur des italienischen Künstlers Gian Lorenzo Bernini. Die 1638 fertig gestellte Marmorskulptur befindet sich in der nordöstlichen Nische an der Kreuzung des Petersdoms. Es ist über vier Meter hoch.

 

 

 

Die Vatikanischen Museen sind die öffentlichen Kunst- und Skulpturenmuseen in der Vatikanstadt . Sie zeigen Werke aus der riesigen Sammlung, die die katholische Kirche und das Papsttum im Laufe der Jahrhunderte zusammengetragen haben, darunter einige der bekanntesten römischen Skulpturen und wichtigsten Meisterwerke der Renaissancekunst der Welt. Die Museen umfassen rund 70.000 Werke, von denen 20.000 ausgestellt sind und beschäftigen derzeit 640 Mitarbeiter, die in 40 verschiedenen Verwaltungs-, Wissenschafts- und Restaurierungsabteilungen arbeiten.

 
Die doppelläufige Spiraltreppe im
Vatikanischen Musum.

Die doppelläufige Spiral-Treppe befindet sich am Ausgang. Sie wurde von Giuseppe Momo 1932 gestaltet.

 
Großer Saal der Bibliothek, Salone Sistino.

Die Bibliotheca Apostolica Vaticana ist die Bibliothek des Heiligen Stuhles und befindet sich in der Vatikanstadt. Ihre Bestände zählen heute zu den wertvollsten der Welt, unter anderem gehören der Bibliothek die Bibliotheca Palatina und die Bibliothek der Königin Christina von Schweden an.

Neben den neueren Beständen zählt die Bibliothek heute über 150.000 Handschriftenbände, davon 75.000 Literalien, über 8300 Inkunabeln, über 70.000 Karten und Stiche sowie 200.000 Autographen, ferner über 300.000 Münzen und Medaillen. Insgesamt besitzt die Vatikanische Bibliothek heute mehr als zwei Millionen Bücher und Manuskripte.

 
Die Kartengalerie, italienisch: Galleria delle carte geografiche, ist eine Galerie auf der Westseite des Belvedere-Hofes im Vatikan, die eine Reihe gemalter topografischer Karten Italiens enthält, die auf Zeichnungen des Mönchs und Geographen Ignazio Danti basieren.

Die Tafeln zeigen die gesamte italienische Halbinsel in großformatigen Fresken , die jeweils eine Region sowie eine perspektivische Ansicht der bekanntesten Stadt darstellen. Es wird gesagt, dass diese Karten ungefähr 80% genau sind.

Mit dem Apennin als Teilung zeigt eine Seite die Regionen, die vom Ligurischen und Tyrrhenischen Meer umgeben sind, und die andere Seite zeigt die Regionen, die von der Adria umgeben sind .

 
Blick in den Kapellenraum der Sixtinischen Kapelle.

In der Sixtinischen Kapelle, wo die Päpste gewählt werden seit dem Umzug aus dem Lateran.
Sie liegt unmittelbar nördlich des Petersdoms und ist mit diesem über die Scala Regia und Sala Regia verbunden. Für Touristen ist allerdings nur der Eintritt über die Vatikanischen Museen möglich.

 

 

 

 

 

 

 

Ausblick vom Petersdom auf die Gärten der Vatikanstadt und Rom.

 
 

Die Gärten der Vatikanstadt sind private Stadtgärten und Parks, die mehr als die Hälfte des Vatikans abdecken. Das Gebiet ist im Besitz des Papstes. In den Gärten befinden sich einige Gebäude wie das Radio Vatikan und der Gouverneurspalast.

 

Ausblick vom Petersdom in die Gärten des Vatikan


 

 
Ausblick vom Petersdom in die Via della Stazione di San Pietro

 

 
Ausblick vom Petersdom,
der Gouverneurspalast in den Gärten des Vatikan


 

 
Im Garten des Vatikan
 
Blick vom Petersdom auf den Vorplatz. Hier ohne jubelnde Massen
 
Blick vom Petersdom über die Dächer von Rom
 

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Quelle Openstreetmap